OHB in Bozen Juni 2008
Anfang Juni war es dann soweit. Von links Landesrat Munter, Manfred und Christa Fuchs, Heidi Unterholzner (Vize der GOB Meran), Barbara Willimek (Direktorin der GOB Bozen) und Franz Oberstaller (Direktor GOB Meran).
Wiederum die Schüler und Lehrer, welche sich versammeln.
Die Frau Direktor begrüsst Manfred Fuchs und freut sich natürlich, diesen besonderen Gast in der Schule zu haben.
Prof. Manfred Fuchs erzählt aus seiner Schulzeit, von den ehemaligen Professoren und wie es damals so war in der Gewerbeschule. Beim Ausflug alle mit Anzug und Krawatte, heute nicht mehr vorstellbar. Er erinnert sich gerne an seine Ausbildung zum Piloten beim Aereoclub Bozen. In Deutschland konnte er dann Flugzeugbau studieren und es war höchst interessant wie er vom Testpiloten zu der Raumfahrt kam. Eine wichtige Rolle spielte dabei immer seine Frau Christa und dies wiederholte er auch immer wieder.
Nach dem Vortrag von Prof. Fuchs und einer Pause wurde der Satellit "Max Valier" in Angriff genommen. Ignacio, Projektleiter in Bremen, führte den Satelliten nicht nur auf der Leinwand vor, er hatte echte Satellitenteile mitgebracht und ließ diese auch durch die Hände der Schüler wandern.
Willem Bode, ein junger Student der TU Bremen und Praktikant bei OHB, erklärte in erfrischender Weise die Zusammenhänge der Energiegewinnung und es schien als sei es überhaupt nicht schwierig, einen Satelliten zu bauen.
Prof. Kalnins von der TU Bremen erzählte von seinen Rubin-Satelliten, den Messergebnissen und den Raketenstarts.
Ludwig Orgler, Lehrer der GOB Bozen und Projektleiter hier in Bozen, erinnerte daran, dass der Satellit in erster Linie ein Projekt der Schüler ist und dass die Schüler bei allen Projektphasen dabei sein werden. Dem konnte die Frau Direktor nur zustimmen.
Prof. Fuchs ergriff darauf noch einmal das Mikrofon und es war ihm ein Anliegen, dass nur wer in sich selbst investiert gut weiter kommt. Es braucht Begeisterung, Wille, Freude und viel Einsatz. Er ist ja eigentlich das beste Beispiel dafür und er zeigt auch, wieviel Freude ihm die Arbeit immer noch bereitet.
Frau Christa Fuchs wurde mit einem Blumenstrauss überrascht und sie fand noch abschliessende und mahnende Worte. Zum Beispiel ist für sie Freude und Einsatz nicht genug, man muss auch immer wieder an die Finanzen denken und ob man sich dies alles leisten kann. Ein herzlicher und kräftiger Applaus führte in die Mittagspause. Nach oben |
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